Seit 1996 ist aufgrund des damals veränderten Schulgesetzes in NRW der „Gemeinsame Unterricht“ (GU) von Kindern mit und ohne Behinderung in integrativen Klassen möglich geworden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen aus den Modellprojekten und im Bereich der integrativen Beschulung in der Grundschule wurde etwas später dann auch die Integration behinderter Kinder in der Sekundarstufe I möglich.

Mittlerweile gibt es viele Schüler, Eltern, Lehrer und Schulen, die mit dem „Gemeinsamen Unterricht“ Erfahrungen gesammelt haben. Der Verein INVEMA e.V. fördert den gemeinsamen Unterricht bzw. die integrative Beschulung wo er nur kann, was konkret durch Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und vor allem durch die Beratung und Begleitung interessierter Eltern geschieht.

Wünschen Eltern für ihr behindertes Kind den gemeinsamen Unterricht müssen sie beim Schulamt zunächst einen Antrag stellen. War es in der Vergangenheit so, dass das Schulamt auch gegen den Willen der Eltern für einen Schüler mit Behinderung die Sonder- bzw. Förderschule als Förderort bestimmen konnte, gilt es im Rahmen der UN-Konvention dem Wunsch der Eltern nachzukommen, dass Kind dort zu beschulen, wo die Eltern es wünschen. Rechtlich ist dies zwar leider im Schulgesetz nach wie vor nicht verankert, dennoch kommt das Schulamt des Kreises Siegen Wittgenstein dem Wunsch der Eltern in der Regel auch jetzt schon nach.

Bereits vielfach haben wir Eltern bei Gesprächen mit der Schule, mit Lehrer/innen und dem Schulamt begleitet und unterstützt und vielfach wurde durch unser Engagement in diesem Bereich die Integration einzelner Kinder möglich!

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